Kontexte

Willkommen auf den Kontexteseiten von analogo.de. Ein berühmter Römer sagte einmal: Ubi panis, ibi patria. Wo es mir gut geht, da ist meine Heimat. Das Ziel des eigenen Wohlfühlbereiches produziert Liebe und Kriege. In einer Welt der begrenzten Ressourcen grenzen sich Menschen und Völker ab, sobald sie für sich einen Wohlfühlbereich gefunden haben. Dem Leben an sich dient dieser Mechanismus zum Positiven, denn ein hoher Ordnungsgrad ist die Grundvoraussetzung für Leben. Dazu gehört die Schaffung eines Rechtsrahmens, der innerhalb der geschaffenen Grenzen für die innere Ordnung sorgt. Neben dem juristischen Rechtsrahmen etablieren Kulturen die unterschiedlichsten Sitten und Gebräuche. Oft werden sie nicht aufgeschrieben und bleiben daher vordergründig unsichtbar. Rechtssysteme sind dahingegen die in den Kulturen aufgeschriebenen, konkretisierten und mit Sanktionen (im Falle der Übertretung) belegten Moral.

Die Moral wiederum ist stark mit der geschichtlichen Entwicklung eines Landes verknüpft. Auf der individuellen Ebene bildet sie sich durch die persönlichen Erfahrungen jedes einzelnen Menschen aus. Genau wie die Entwicklung von exprimierten Ausprägungen durch genetische Veranlagungen braucht die in einer Gesellschaft vorherrschende Moral eine lange Zeit, um sich zu entwickeln. Die Moral in Deutschland bildete sich unter starkem Einfluss der politischen Kirche. Selbst im Jahre 2017 spielt die Kirche in Deutschland eine ungemein starke Rolle – ausgestattet mit Milliarden an Steuergeldern. Bei aller Kritik an der Kirche hat diese erheblich dazu beigetragen, die Menschenrechte in Europa aufzuschreiben.

Das bedeutet nicht, dass die Kirche ein System der Freiheit ist. In ihrem starren Glaubenskorsett muten Kirchen wie Sekten an. Ihnen fehlende Erklärungen kompensieren sie mit Rückschlüssen mystischer Art. Der Studienrichtung Religionswissenschaften sind daher strenge Grenzen gesetzt. Katholische wie protestantische Kirche haben mit dem Islam gemeinsam, dass sie ihre heiligen Bücher interpretieren. Dass jede Interpretation natürlich unterschiedlich ausfällt, relativiert sich in der Mitmenschlichkeit.

Menschen ähneln sich weltweit in ihren emotionalen Empfindungen, egal welcher Kultur sie angehören. Erhalten Menschen Zuneigung, schätzen fast alle Empfänger dieser Zuneigung die erhaltene Energie. Erfahren Menschen Abneigung, reagieren sie weltweit auf ähnliche Weise. Es setzt sich eine Kaskade in Gang, die den Umgang der Menschen miteinander prägt und somit kulturbildend ist. Dies gilt für den negativen sowie den positiven Umgang miteinander.

Zur deutschen Kultur gehört eher weniger der Humor als die Musik. Wie alle Künste trägt sie zur Gesundheit der Menschen bei. Gutes Essen und Trinken hält Körper, Geist und Seele zusammen. Auch dieser Vorgang des Zusammenhaltens impliziert, dass es einen Abgrenzungszustand zu diesem Wohlbefinden gibt. Auch Musik, Essen, Trinken haben Grenzen – genau wie Umweltkompartimente.

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Irgendwie ist alles miteinander verbunden, und die Ingenieure (auch in der Politik) wissen wie. Bildrechte: Gregory Butler auf Pixabay 389274_1280

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